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Kontaktgruppe "Eltern kleinwüchsiger Kindern"

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Fallbeispiel einer Verlängerung:

Posted on 21. Februar 202219. April 2025 by admina

Erfahrungsberichte geben die Meinung des Autors wieder.
Diese Meinung kann abweichen von der Kontaktgruppe bzw. der Redaktion!

Seit meinem 14 Geburtstag (Mitte/Ende der 1980er) dachte ich über eine Verlängerung meiner Beine nach. Ich vereinbarte 6 Jahre später, nach meinem Besuch bei einer jungen Frau, ein Vorstellungsgespräch in einer Klinik. Nach der eingehenden Beratung schlug der Arzt vor, dass ich noch mal gründlich über diese schwierige Entscheidung nachdenke. Ich hatte das Glück, dass meine Familie und Freunde meinen Plan voll unterstützten und so habe ich den Operationstermin rasch vereinbart.
Bei meiner Verlängerung wurden zuerst der rechte Unterschenkelknochen und der linke Oberschenkelknochen gebrochen und die Verlängerungsapparatur (ein Fixateur mit vier Schrauben) angebracht. Die erste Nacht war sehr schmerzhaft. In den folgenden drei Wochen Krankenhausaufenthalt lernte ich, die Verbände regelmäßig selbst zu wechseln und vor allem täglich 4 x 0,25 mm an den Schrauben zu drehen, die die Knorpelschicht auseinander ziehen, und somit bewirkt, dass sich langsam wieder festes Knochenmaterial bildet. Alle Sehnen und Bänder, Arterien und Nerven müssen dabei mit wachsen. Die ersten 7 cm waren erreicht, aber eine Komplikation, die Überproduktion von Kallus, machte mir die restliche Zeit schwer; mein Oberschenkelknochen wuchs deshalb zu früh wieder zusammen. Ich musste nochmals operiert werden und danach 5 x täglich, insgesamt 1,25 mm, an den Schrauben drehen. Ich überstand diese wirklich harte Zeit nur mit Schmerzmitteln, die mich in der zweiten Phase richtig süchtig machten. Sehr schmerzhaft war auch das – bei vollem Bewusstsein – Herausdrehen der Schrauben. Nach vier Wochen Pause folgte die gleiche Prozedur bei meinem linken Unterschenkel und rechten Oberschenkel. Das erreichte Längen-Wachstum betrug am Ende insgesamt 10 cm pro Bein.
Stolz bin ich, dass ich nicht nur diese „Wachstums“-Zeit durchgestanden, sondern auch die Entwöhnung von dem Morphium enthaltenen Schmerzmittel allein geschafft habe. Dies wäre aber undenkbar ohne die Unterstützung meiner Familie und meines Arbeitsgebers, der mich für zwei Jahre beurlaubt hatte und mich danach bis heute wieder beschäftigt. Mein Fazit: ich bereue diese Entscheidung keine Minute! Ich kann fast alles bewerkstelligen, was ein durchschnittliches gewachsener Mensch kann. Und ich habe mir einen großen Wunsch erfüllt: ich reite mein eigenes Pferd!

(Stand vor 2015)

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